2009: Fürstenfeldbruck - Landsberg - Kaufbeuren, Füssen - Kaufbeuren


Das lange Wochenende an Fronleichnam bot sich an, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: ein paar Tage zu radeln, und ein Konzert von Barbara Dennerlein zu hören. Zum Auftakt des Kaufbeurer Orgelsommers spielte sie in der Stadtpfarrkirche St. Martin.

Etappenübersicht:

Tag Von Nach Distanz [km] Bergauf [m] Bergab [m]
Donnerstag Fürstenfeldbruck S-Bahnhof Landsberg am Lech 43,4 300 226
Freitag Landsberg am Lech Kaufbeuren 48,3 223 147
Samstag Füssen Bahnhof Kaufbeuren 53,3 193 306
Summe 145,0 716 679

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Räderparkplatz in Landsberg
Etappen - Links


Donnerstag: Fürstenfeldbruck - Landsberg am Lech

Ausgangspunkt war die S-Bahn Station Fürstenfeldbruck. Zuerst folgten wir dem Ammer-Amper-Radweg über Schöngeising, Grafrath, Kottgeisering nach Eching am Ammersee.

Sonnenuhr beim Zellhof
Sonnenuhr beim Zellhof.

Am Ortseingang von Eching am Ammersee zweigt der Ammersee-Radweg ab. Diesem folgten wir über Eresing (Mittagspause im Gasthof 'Alter Wirt') und Penzing bis nach Landsberg am Lech.

Lechufer beim Wehr
Das große Wehr am Lech in Kaufbeuren.

Auf Empfehlung von Bett & Bike hatten wir Zimmer im Stadthotel 'Augsburger Hof' reserviert. Wir können bestätigen, dass es sich um einen sehr fahrradfreundlichen Betrieb handelt.

Da sich das gegen Mittag drohende Gewitter wieder verzogen hatte, konnten wir bei schönstem Wetter die Stadt (und das Eis) geniessen.

Am Hauptplatz in Landsberg
Am Hauptplatz in Landsberg.


Freitag: Landsberg am Lech - Bad Wörishofen - Kaufbeuren

Nachdem es die ganze Nacht regnete, und ein schnelles Ende auch nach dem Frühstück noch nicht abzusehen war, warteten wir, unter den Regenschirmen bummelnd, den Vormittag noch ab.

Barhocker im Regen
Barhocker stehen am Lechufer im Regen.

Gegen 12 riß es auf, im Westen zeigten sich kaum noch Wolken, und wir starteten. Wir folgten dem Ammersee-Radweg nach Westen, über Erpfting, Bronnen, Waal nach Jengen. Dort drohte ein Gewitter, so dass wir in einem Bushäuschen eine Mittagspause einlegten.

Das Gewitter verzog sich zum Glück wieder, aber der Westwind frischte auf. So ging es mühsam nach Bad Wörishofen.

Da das Mittagessen im Bushäuschen etwas sparsam ausgefallen war, suchten wir in Bad Wörishofen nach einem Lokal, in dem wir noch etwas zu Essen bekommen würden. Ein schwieriges Unterfangen. Schließlich wurden wir in der Bahnhofsgaststätte fündig.

Danach war es so spät, und wir so müde, dass uns der Zusam-Radweg über Kloster Irsee nach Kaufbeuren zu mühsam erschien. Als Alternative bot sich der Radweg (ohne Namen) entlang der Wertach an.

Zuerst ging es aus Bad Wörishofen heraus zurück Richtung Stockheim, und dann über Feldwege nach Schlingen. Von dort zur Wertach, und immer an ihr entlang bis kurz vor Kaufbeuren. Zum Schluß dann noch ein Stück auf dem Radweg entlang der Bundesstrasse B16, und unser 'Hotel Am Turm' war erreicht. Auch dieses fanden wir über Bett & Bike, und wieder waren wir mit der Wahl sehr zufrieden.

Turm von St. Martin
Turm von St. Martin in Kaufbeuren.

Nachdem es im Vorfeld mit der Online-Bestellung der Konzertkarten einige Probleme gab, beeilten wir uns, um die im Musikhaus Pianofactum hinterlegten Karten abzuholen.


Samstag: Füssen - Kaufbeuren

Ideales Wetter für Radfahrer. Wir fuhren mit dem Zug nach Füssen, um von dort nach Kaufbeuren zurück zu radeln. Wie so oft war der Zug alles andere als verladefreundlich konstruiert.

In Füssen wunderten wir uns zuerst über die vielen japanisch aussehenden Touristen. Dann kapierten wir: Schloß Neuschwanstein ist nicht weit!

Wir folgten zuerst der Via Claudia bzw. dem Forggensee-Radweg an dessen Westufer nach Norden. Statt bei Roßhaupten die Via Claudia nach Osten zu folgen, blieben wir auf dem Radweg an der B16, bis der Dampflok-Radweg von Osten kam.

Am Forggensee
Am Forggensee.

Bei idealem Gefälle, und nur wenigen leichten Steigungen, folgten wird dem Dampflok-Radweg bis nach Kaufbeuren.

Mit Glück und einem Wegweiser fanden wir im Landgasthof Sonne in Stötten am Auerberg einen vorzüglichen Platz für die Mittagspause.

Gasthof Sonne in Stötten am Auerberg
Gasthof Sonne in Stötten am Auerberg.

Zwischen Marktoberdorf und Ruderatshofen wurde gerade die Brücke über die Wertach erneuert. Für Radfahrer war keine Umleitung ausgeschildert. So folgten wir dem holprigen Damm am Ostufer, bis wir in Ruderatshofen wieder auf unsere Route kamen. Wir erreichten Kaufbeuren so rechtzeitig, dass wir vor dem Konzert noch Duschen und etwas essen konnten.


Sonntag: Heimreise mit dem Zug

Das schöne Wetter war vorbei. Im leichten Regen gings zum Bahnhof, und mit einmal Umsteigen zurück nach Hause.

Unser Fazit: eine Tour, die wir nur empfehlen können.


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